Botschaft an das Volk Gottes 2000 x 700 px 1 - Brief nach Rom

Brief nach Rom

Welche Botschaft hast du für das Volk Gottes (aka Kirche)? Die Antworten haben wir gesammelt und pünktlich zum Ende der Weltsynode nach Rom geschickt. Per handschriftlichem Brief an den Papst.

Das steht im Brief:

Lieber Papst Franziskus,

das ist das erste Mal, dass ich dir einen Brief schreibe. Ich freue mich gerade spontan, dass ich Dich ganz selbstverständlich dutze – irgendwie strahlst du für mich dieses Du aus. Ich schreibe dir heute nicht allein. Mit meinen Worten verbinden sich gerade mehrere Tausend Menschen: Denn dieser Brief ist eine kleine Idee der Netzgemeinde DA-ZWISCHEN. Wir sind eine ökumenische Community im digitalen Raum, die nach neuen Wegen sucht, die Botschaft Jesu im (digitalen) Alltag der Menschen zu teilen und zu leben.

Du hast zusammen mit der Weltsynode diese Woche eine „Botschaft an das Volk Gottes“ verfasst. Ich schreibe es frei raus und hoffe, du oder deine treuen Mitarbeitenden legen den Brief deswegen nicht gleich zur Seite: Kaum jemand in Deutschland erwartet, dass die Weltsynode zu wirklichen Veränderungen fähig ist. Ich selbst glaube daran, dass sich das Gute und Gottes Liebe durchsetzen wird. Ob es dazu diese Form der römischen Kirche braucht, weiß ich nicht. Ich habe jedenfalls nicht aufgehört für die Weltsynode und dich zu beten.

In unserer digitalen Netzgemeinde pflegen wir eine Kultur der Kontempl-Aktion: Wir warten nicht ab, was aus Rom oder aus anderen Bistümern der Welt kommt. Wir fragen betend in der Community: Was habe ich vom Evangelium verstanden? Wie kann ich in meinem Leben mehr von Jesus Christus umsetzen? Dazu gehört auch, dass wir eine Aufrichtigkeit des Herzens leben wollen, die uns von einem falschen Gehorsam gegenüber dem Lehramt befreit. Und dazu gehört, dass wir immer Beteiligung ohne Ansehen auf die Person leben. Wir nennen das „Cokreation“.

Unsere cokreative Idee in dieser Woche: Wir haben die Community gebeten, selbst eine „Botschaft an das Volk Gottes“ zu schreiben. Wie lautet deine Botschaft an die Kirche (die ja bekanntlich weiter und größer ist als eine sichtbare Konfession)?

Gerne lasse ich dir die Botschaften an das Volk Gottes aus der Netzgemeinde DA-ZWISCHEN zukommen. Bitte lies die knapp 200 Einsendungen per WhatsApp, Instagram, Facebook usw. so, dass du einzelne Menschen mit ihrer großartigen Geschichte darin wiederentdeckst.

Dies ist ein Versuch, unseren Herzensanliegen als Christ:innen im 21. Jh. in Worte zu fassen. Worauf kommt es für uns als Jesusgläubige an?

Alle Botschaften findest du hier: https://www.da-zwischen.community/pope#botschaft

Manche belächeln diesen Brief vielleicht. Ich liebe ihn jetzt schon – während ich schreibe, auch wenn er nie gelesen wird oder nichts bewirkt. Weil ich mich mit hunderten Menschen jeglicher Konfessionen verbunden fühle, die Kirche sind und gestalten.

Möge die Weltsynode nichts anderes tun, als mit Jesu Augen und Herz handeln.

 In Verbundenheit grüße ich dich im Namen der ganzen DA-ZWISCHEN-Community

Tobias

(abgeschickt am 27.10.23)

Unsere Botschaft an das Volk Gottes aus der Community

  • Lebt die Nächstenliebe und habt ein offenes Herz!
  • Bitte studiert die Bergpredigt, haltet euch an Jesu Aussagen und stellt ihn über euer Handeln und Leben.
  • Liebe Kirche, sei bei den Menschen, teile ihre Freuden und Sorgen, so, wie du es im 2. Vatikanum versprochen hast. Bring die Gute Nachricht zu den Menschen und warte nicht, dass die Menschen zu dir kommen.
  • Die Barmherzigkeit Gottes steht über dem Gesetz. Daher: Tut das Gute.  Aber noch mehr begegnet einander mit Respekt und Nachsicht. So offenbart ihr Gottes Liebe in der Welt.
  • Bewegt euch. Die Zeit ist reif für eine Kirche mit der Beteiligung aller Menschen sonst ist sie bald nicht mehr relevant.
  • Alles, was ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen! Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;  aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
  • Öffne dich!
  • Frieden, Bewahrung der Schöpfung, Respekt der Religionen
  • Glaube, Hoffnung, Liebe; die größte aber ist die Liebe. Du sollst den Herrn deinen Gott lieben von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst.
  • Frieden für Alle?
  • In der Kita lernen und leben die Kleinsten  Partizipation, Demokratie und Selbstbestimmung- ich habe als Leitung auch nur eine Stimme- wie kann es sein dass der Papst als Vorbild diese alleinigen Machtstrukturen immer noch lebt? Auch in der Gemeinde vor Ort wird keine Demokratie gelebt .Schade ☹️ „ Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder ….“
  • GOTT liebt uns Menschen, wie er uns geschaffen hat! Mann, Frau, divers, queer,… Alle liebende Wesen!
  • Gleichberechtigung von Frauen und Männern innerhalb der Kirche
  • Wenn es uns gelingt Traumata zu heilen und Tränen zu trocknen, wird Frieden auf der Welt sein. Diese Heilung ist nur in nahen, liebevollen Beziehungen möglich. Die Kirche sollte alles tun, um die Heilung der Paarbeziehung von Mann und Frau voranzutreiben. Dann hat die Dunkelheit wenig Chancen auf der Welt.
  • Was bleiben will, muss sich ändern
  • Lasst ENDLICH Veränderung zu! Dies ist mein Satz, aber ganz ehrlich, ich resigniere langsam.
  • Wir werden uns euch zuwenden. Wir sind für euch alle da. Nächstenliebe ist gegen Rechts.
  • Hauptamtliche kommen und gehen – die Gemeinde bleibt! Holt Euch eure Gemeinden von den Hauptamtlichen zurück!
  • Liebe Kirche, bitte bleib den Menschen nicht so fern, gehe auf sie zu, suche das Gespräch und Hör zu! Bedingungslos-ergebnisoffen-zweckfrei-liebevoll-veränderungsbereit-hörend, irgendwie mehr wie es Jesus getan hätte. Werde Christusähnlicher in Haltung, Struktur, Kultur und in dem was du tust. Danke
  • Habt die Menschen im Blick, nicht nur die Strukturen. Gottes Geist sei unser Motor und unsere Grundlage
  • Gott ist mit uns im Hier und Jetzt – Kirche sei du es auch!
  • Toleranz, Offenheit und Liebe stehen uns besser als Gesetzlichkeit und Ausgrenzung! Frauen sind als Mitarbeiter Gottes genauso gut!
  • Vertrauen entsteht durch verantwortungsvolles Handeln! Das brauchst du!
  • Bitte vergesst in den Leitungsebenen nicht und respektiert, dass Menschen in der weltweiten Christenheit anderer Konfessionen, ebenso wie Ihr Glieder am Leib Christi sind und dass ihnen Heil verheißen ist.
  • Gebote sollen nicht um der Gebote willen da sein, sondern um das LEBEN zu ermöglichen und zu fördern.  Dies sollte die Kirche im Blick behalten….
  • Bitte verändert Euch, werdet weniger bürokratisch und mehr christlich, auch untereinander. Findet zurück zu euren Wurzeln.
  • Jede und jeder einzelne von uns ist einzigartig und geliebt von unserem Gott.Er ist unser Vater und unsere Mutter. Er erwählt uns und sendet jede und jeden aus die frohe Botschaft zu verkünden.  Wir gehen mit seiner Liebe und seinem Segen. Nur die Liebe zählt.
  • Kommt herab vom hohen Ross und interessiert euch für die Sorgen und Nöte, aber auch die Ideen und Vorschläge der Gläubigen.
  • Mit Gottvertrauen Mut zur katholischen Vielfalt. Die Gaben der Frauen auf allen Ebenen wertschätzen. Mut zur Wandlung.
  • Alle Menschen sind geliebte Kinder des einen Gottes. Begegnet einander mit Respekt und Toleranz, erkennt in jedem Menschengesicht seine unveräußerbare Würde und tut in Liebe alles, was zu einem friedlichen Miteinander aller beiträgt.
  • Die Kirche, Glaube und Hoffnung sind heute wichtiger denn je. Ebenso eine zeitgemäße und positive Sprache der Kirche, eine moderne Kommunikation für Zusammenhalt und Zuversicht.
  • Liebt einander mit aller Achtung, allem Respekt und aller Freiheit, die ihr euch auch wünscht.
  • Die frohe Botschaft von der befreienden Liebe Gottes in Jesus Christus zu allen Menschen allen Menschen in Wort und Tat erfahrbar mache. Räume zu schaffen für die Erfahrung von lebendigem Glauben, begründeten Hoffnung und solidarischem Angenommensein. Nicht auf alles eine Antwort wissen, sondern stilles und erwartungsvolles Hören auf Gott …
  • Gott ist als Mensch, nicht als Mann auf die Erde gekommen und hat nie Diskriminierung gelebt, sondern das Gegenteil.
  • Wacht auf! Unsere Gesellschaft braucht eine Kirche unseres liebenden Gottes, die nah bei den Menschen ist!
  • Lasst uns gemeinsam für Gemeinschaft eintreten, gegen Ausgrenzung und Hass, für Frieden. Und lasst uns im Kleinen anfangen, denn nur so wird es auf die Welt überschwappen.
  • Niemand darf wegen seiner sexuellen Orientierung oder sexuellen Identität ausgegrenzt werden
  • Sei ein Vorbild und ein Hirte der Schutz und Wegweisung gibt.
  • Stellt die Menschen und nicht die Befindlichkeiten der Kirche in den Mittelpunkt!
  • Leichtere, modernere Lieder
  • Ich wünsche mir mehr Offenheit und endlich die Einbeziehung von Frauen!
  • Gemeinsam mit allen Religionen Frieden schaffen
  • Du, Amtskirche mit allen Männern an der Spitze, wann traut und vertraut ihr endlich dem HL. GEIST?
  • Die katholische Kirche soll endlich ihre patriarchalischen selbst gemachten Strukturen ablegen, und den wirklichen Kern des Glaubens inderWelt tragen, das geht auch ohne verstaubte Rituale: Liebt einander und euch selbst, wie Gott euch liebt und bewahrt die Schöpfung.
  • Geht mit der Zeit! Ihr müsst euch verändern!
  • Jesus Christus ist der Sohn Gottes. Von ihm allein erwartet das Heil. Folgt ihm nach und baut mit am Reich der Liebe und des Friedens.
  • Frei zu l(i)eben wie du willst. Frei zu l(i)eben wen du willst. Ich bin an deiner Seite. G:tt-JAHWE: Ich bin der ich bin. Ich bin da, bei dir …auf deinem L(i)ebensweg. 
  • Was würde Jesus zu dieser Kirche sagen, die er heute hier vorfindet? Glaube und lebe das Evangelium
  • Nächstenliebe. Denn das drückt aus, dass alle Menschen gleich sind. Egal welches Geschlecht, Hautfarbe, Nationalität oder Religion.
  • Ich wünsche mir eine anonyme Form für das Sakrament der Versöhnung. Dies würde gerade den Menschen helfen, die Schreckliches getan haben und sich nach Versöhnung sehnen (Wortlaut wurde von der Redaktion gekürzt und zusammengefasst)
  • Gleichberechtigung aller Menschen! Dasein für alle Menschen. Was zählt ist der Mensch mit allen Identitäten, Beeinträchtigungen, jeder Hautfarbe. Lasst Frieden im Glauben werden, damit Menschen sich nicht wegen einem Glauben bekriegen. Sei Vorbild der Menschheit. Sei mehr wie Jesus – voller Liebe!
  • Nehmt die Sorgen, Nöte und Anliegen der Menschen ernst und fällt Entscheidungen auf Augenhöhe.
  • Konzentriert auf das, was WIRKLICH wichtig ist.
  • Behaltet Gott und den Menschen im Blick! Love over verses.
  • Vielfalt statt Uniformität, Wandel statt Stillstand, Wahr- und Ernstnehmen der von Missbrauch Betroffenen statt Schutz von Tätern und Institution, Gerechtigkeit auf allen Ebenen statt Diskriminierung: damit die Kirche vielleicht doch nochmal ein wenig glaubwürdiger wird.
  • Stärkung der Frauen und die Wertschätzung der der Frauen durch Bildung, dann werden auch selbstbewusste Kinder aufwachsen und die Zukunft wird friedlicher und liebevoller.
  • Halte dich nicht am Erhalt gewohnter Sozialformen auf, sondern freue dich auf Transformation. Verlasse die Kontexte die dich nur Kraft kosten & gehe dahin wo Energie(n) fließen. Bildet Banden aber keine geschlossene Priesterkasten.
  • Nehmt das Staubtuch, trägt den dicken Staub der hohlen Worte , leeren Gesten und engen Gedanken ab und lasst die Botschaft Jesu strahlen und entdeckbar sein für alle Menschen.
  • Liebe Kirche, seht doch endlich Mal die Menschen in ihren verschiedenen Lebensrealitäten und individuellen Menschwerdungen, erkennt diese an und begegnet denen mit Liebe und Respekt.
  • Zieht sie aus die kostbaren Gewänder und kleidet euch mit Armut und Demut. Das Geld gebt den Armen.
  • Legt ab die Arroganz des Irrglaubens Gott liebe die Söhne mehr als alle anderen. Legt ab eure Macht, wenn ihr sie benutzt um andere zu unterdrücken, zu verletzen, auszuschließen. Dient den Menschen –  von herrschen war nie die Rede. Schreit auf für die, die keine Stimme haben. Verschafft denen Recht, die auf Gerechtigkeit warten. Erinnert euch, dass Gott euch in jedem Menschen begegnen kann sogar in einer Frau, in einem Kind. Macht zählt nichts im Himmel, nur die Liebe Immer nur Liebe. 
  • Hört auf, die Täter zu decken! IOhr seid reich, reicher als es anständig ist. Gebt euren Reichtum her und sorgt sorgt für wahre Gerechtigkeit.
  • Nehmt euch das, was Jesus gesagt und gelebt hat, zum Vorbild und folgt nur IHM nach, nicht dem eigenen Machtstreben.  Nur durch echte Nachfolge könnt ihr zu Leitplanken werden für alle Menschen, die Gott suchen.
  • Frieden geht vor
  • Vertraut auf Gottes Geist und gebt ALLEN Menschen gleichermaßen Ansehen,  Wertschätzung und Einsatzmöglichkeiten in der Kirche, so wie Jesus vorbehaltlos  alle  Menschen wertgeschätzt hat.
  • Oh ja… Mein Anliegen ist der Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen. Ich wünsche mir von der Kirche einen barmherzigen und verständnisvollen Umgang mit diesen Menschen.
  • Die Kirche sollte sich an Jesus orientieren,  der immer auch die Sünder ganz besonders beachtet hat.
  • Menschen machen Fehler… Das macht uns doch so menschlich!
  • Ich fordere eine offizielle Regelung,  daß wiederverheirateten Geschiedenen der Zugang zu allen Sakramenten erlaubt ist. Mir reichen die individuellen,  gnädigen Regeln nicht, die man so in einigen Gemeinden praktiziert. Gerade Menschen,  die es mit ihrem Glauben ernst meinen,  verletzt man da sehr! Es fühlt sich für mich sehr bitter an.
  • Gott ist die Liebe: deshalb ist jede Liebe richtig und wundervoll. Ob homosexuell, geschieden und wieder verheiratet. 2) Gott schuf den Menschen als Frau und Mann: ich als Frauen will Gleichberechtigung und genauso wertgeschätzt werden wie ein Mann
  • Habt GOTTVERTRAUEN und geht zu den Menschen hinaus. ALLES was ihr mit LIEBE tut, ist GOTTESDIENST.
  • Bleibt mit Gott im Gespräch – das ist GEBET, dein GEBET.
  • Das Handeln muss mehr an der Nächstenliebe ausgerichtet werden. Auf Jesu Botschaft schauen und handeln.
  • Ich würde mir wünschen, dass die Kirche wirklich an den Menschen von heute in unterschiedlichen Ländern interessiert ist und dadurch eine sichtbare Wandlung geschieht.
  • Eine Kirche, die durch das Kirchenrecht nicht moralisch und einengend, sondern durch die FROHE Botschaft einladend und befreiend ist.
  • Erzählt einander vom Glauben und von dem, was jedem persönlich daran wichtig ist und Kraft im Alltag gibt.
  • Es soll Frieden auf der Erde geben nicht immer Krieg und Gewalt. Jetzt wo bald Weihnachten kommt. Gott ist da auch in Schwierigen Zeiten wir müssen nur reden mit ihm und auf die kleinen Zeichen achten. ???
  • Das Wichtigste ist die Liebe. Liebt einander und lasst euch gegenseitig groß werden!
  • Meine Botschaft ist, dass Kirche mit der Zeit gehen muss, sie muss sich erneuern, es muss immer wieder neu gedacht werden. stehen bleiben und hoffen, dass alles gut wird, wird nicht funktionieren. Kirche soll auf die Forderungen ihrer Gemeindemitglieder schauen und darf nicht nur allein die Belange der elitären Amtsträger wichtig nehmen.
  • Gott liebt bedingungslos. Sein Segen gilt allen. Warum unterscheidet die Kirche? Bei der Weihe. Beim Segen. Bei uns, die wir doch (auch) Kirche sind?
  • Bleibt offen für jede:n einzelne:n Menschen und schenkt die Botschaft Jesu an alle, in Liebe weiter, damit sie den heiligen Geist spüren und die Kirche lebendig bleibt.
  • Haltet nicht aus Angst vor Veränderung und Machtverlust an Überholtem fest, sondern geht mutig in die Zukunft. Nehmen wir statt Angst lieber Jesus als Vorbild, Mittelpunkt und Ausrichtung für unser Handeln, auch wenn es unbequem ist.
  • Schaut  auf die Menschen  –  Schaut  was sie brauchen!!!
  • Die Kirche sollte wieder “ menschlicher“ und  sozialer werden. Ich wünsche  mir von der Kirche dass die Geistlichen wieder auf die Menschen zugehen, Gespräche führen, sozial handeln.   Dass die Pastöre einfach “ da sind“!!!!! wenn man sie braucht — um für meine Seele zu sorgen—- sie heißen ja Seelsorger!! Und nicht vor lauter Terminen ( verschiedenen  Gottesdiensten und zu vielen Gemeinden)  nur hin- und herfahren müssen!
  • Sei da für Menschen, die dich brauchen und nicht für Systeme, die dir nützen!
  • Meine Botschaft : Wir haben schon viele Mitglieder unserer Gemeinden verloren. Es gilt nun, die zu halten, die noch ein Teil davon sein möchten. Mit der Akzeptanz von Verschiedenheit und dem Blick, das wirklich Wichtige an Jesu Botschaft umzusetzen.
  • Sei mutig und lasse Veränderung zu. Lebe die Botschaft Jesu in der eigenen Organisation.
  • Gottes Geistkraft beruft Frauen und Männer gleichermaßen. Nur wenn die Kirche diese gottgegebenen Charismen auch gleichermaßen annimmt, wird aus der „Zukunftsfrage“ eine „Zukunftsantwort“!
  • Nur wenn Frieden zwischen unseren Religionen entsteht und wir uns endlich in der Verschiedenheit als Geschöpfe Gottes anerkennen kann Liebe und Mitmenschlichkeit wirklich wachsen. Wir sind geliebte Kinder Gottes, das ist viel wichtiger als Sünde und Schuld und all die anderen Themen, die den Gottesdienst oft durchziehen, viele Worte wirken sehr abstoßend im normalen katholischen Gottesdienst. Wo ist da die Liebe in ihrer Tiefe?
  • Ich finde es wichtig, das die Kirche auf die Menschen zugeht. Und weiterhin Gott treu bleibt.???
  • Es ist dringend laut zu sein gegen Antisemitismus, gegen Fremdenfeindlichkeit, gegen Homophobie, gegen Klimakrise und vor allem  für bedingungslose Menschlichkeit/Humanität, für Nächstenliebe und Feindesliebe, für Bewahrung der Schöpfung,  eben für bedingungslose Liebe  die Kirche(n) sollen es vorleben und begeistert ansteckend sein! Denn nie wieder ist jetzt
  • Kommt in der Realität an!
  • Ihr seid Gottes Eigentum, sein geliebtes  Volk
  • Bleibt geerdet und richtet euch auf die Botschaft Jesu aus!
  • Möge Ihr Glaube stets eine Quelle der Hoffnung und des Trostes für die Bedürftigen sein und gleichzeitig den Mut fördern, ständig für Gerechtigkeit, Toleranz und menschliche Würde in unserer globalen Gemeinschaft einzutreten. Erinnern wir uns daran, dass wir, ungeachtet unserer Unterschiede, gemeinsam stärker sind und dass Liebe und Verständnis die wahren Säulen der Menschlichkeit sind, die jeden Aspekt unseres Handelns leiten sollten
  • Wünsche an die Kirche: die Aufhebung des Zölibats für Priester, damit sich Priester offen und ehrlich mit ihrer Sexualität auseinander setzen können. Ein geschlechtsunabhängiger Zugang zu allen Kirchenämtern, damit die Vielfalt der Gläubigen in allen Bereichen zum Tragen kommt.
  • Es soll keine Unterschiede der Geschlechter in der Ausübung der katholischen Dienste mehr geben. Die Männerdomäne muss durchbrochen werden.
  • Es ist fünf Minuten vor 12 sich zu besinnen, Werte und Menschenrechte zu leben, nicht an Machtstrukturen festzuhalten, die das aus für die Kirche früher oder später bedeuten werden. Es haben sich leider ja schon viele Menschen abgewendet, was die Welt leider nicht besser macht.
  • Warum hört und seht ihr die Menschen nicht?
  • Farbe bekennen – nicht weg ducken!!!
  • Lebt Kirche von Unten in Vielfalt! Löst unnötige Zwänge im Vatikan und öffnet den Zugang zum Priestertum auch für nicht ledige Personen!
  • Ein wertschätzendes, gleichberechtigtes Miteinander in allen Bereichen, so wie Jesus es uns vorgelebt hat, so dass der Dienst am Nächsten im Mittelpunkt jeglichen Handelns steht und nicht der verzweifelte Versuch überalterte Machtstrukturen aufrecht zu erhalten, in deren Schatten sich unsagbares Unrecht und Leid breitmachen konnte!
  • Die Amtskirche braucht Reformen.
  • Man sollte Geistliche heiraten lassen, dann hätten wir vielleicht mehr Studierende, die  das Priesteramt annehmen würden oder sich aus dem Priesteramt zurückziehen wegen Ehegeluebnis.
  • Schaut auf die vielfältigen Fähigkeiten unabhängig vom Geschlecht und lasst den Einsatz zu ohne die weibliche Seite von Haupt- oder Weiheämter auszuschließen- Jesus schätzte Frauen wie Männer gleichermaßen in seiner Nachfolge
  • Meine Botschaft an die Kirche: Geht mehr auf die Gläubigen und Andersgläubigen zu! Wenn sie nicht zu euch/Ihnen (in den Gottesdienst) gehen, dann eben ihr/Sie zu ihnen –>  „Kirche mobil“  ⛪??‍?‍?‍???
  • Eintreten für Gerechtigkeit ohne Diskriminierung sozialer Gruppen (Offenheit für die Größe und Vielfalt der Schöpfung Gottes).
  • Weg von hochtrabenden theoretischen und Menschenfernen Worten (z.B. Predigten) zu aktiv gelebter Nächstenliebe in Wort und TAT
  • Ich will endlich auch mal gehört und ernst genommen werden.
  • Kinder Gottes, fürchtet euch nicht in dieser Welt! Gott hat euch dazu berufen, Licht zu sein. Licht das leuchtet für alle Menschen, in den Bedrägnissen unserer Zeit. Licht, das leuchten kann aus dem Vertrauen heraus, dass Gott schon alle Wege der Wandlung in ein gelingendes Leben hinein kennt und sie uns offenbart, wo wir, wie Geschwister vereint, nach seinem Willen fragen.
  • Lasst euch nicht spalten und trägt das Evangelium in die Welt
  • Liebe Kirche, erinnere Dich daran, dass Du Leib Christi bist und verachte keines der vielfachen Charismen, die in die leben wollen.
  • Liebe Kirche öffne Dich und fokussiere Dich auf die ursprüngliche Botschaft Jesu.
  • Wir brauchen mehr Verantwortungsübernahme in der Kirche!
  • Gendergerechtigkeit; flachere Hierarchien; Gemeinsam Unterstützen und für einander da sein; mit offenen Ohren und Herzen für ALLE Menschen!
  • Schaut einmal über eueren Tellerrand und erkennt was die Menschen in dieser Zeit wirklich brauchen! Hört auf euch um euch selbst zu drehen!
  • Ich finde es wichtig, dass sie sich endlich mal für die Aufhebung des Zölibats  für katholische Priester entscheiden. Sind doch keine ,,schlechteren Priester“, nur weil sie mit einer Frau zusammen  sind. Stelle  mir das ziemlich  einsam  vor,  wenn man abends nach einer langen PGR Sitzung  oder ähnlichem heimkommt und hat keinen zum Reden, oder der für einen kocht
  • Mehr Verständnis für geschiedene und wiederverheiratete Christen/Menschen
  • BEI DEN MENSCHEN SEIN – Und die Alten, die auf Grund von Gebrechen nicht mehr aktiv am Gemeindeleben teilnehmen können, das Gefühl geben NICHT ABGEHÄNGT ODER VERGESSEN ZU SEIN. Auch als Rentner zahlen wir noch unsere Kirchensteuer.
  • Ihr seid das Licht! Leuchtet!
  • Ihr habt mich ins Nachdenke geführt… tja, was erwarte ich von der Kirche? Die frohe Botschaft von der befreienden Liebe Gottes in Jesus Christus zu allen Menschen allen Menschen in Wort und Tat erfahrbar machen? Räume zu schaffen für die Erfahrung von lebendigem Glauben, begründeter Hoffnung und solidarischem Angenommensein? Nicht auf alles eine Antwort wissen, sondern stilles und erwartungsvolles Hören auf Gott in der Stille, der Bibel und den Propheten unserer Zeit … ? Schritte zu einer gerechtere und friedvolleren Welt in Respekt vor der Schöpfung? Meiner Sehnsucht und meinem Zweifeln einen bergenden Raum geben, der für mich zum Zuhause werden kann.
  • Seel-sorge statt Administration
  • Bitte plant Gelder und Personal für die Kinder- und Jugendarbeit ein, damit die Kirche eine Zukunft hat!
  • ,Vertraut Gott und glaubt an die Menschen.
  • Auf  langsam ↘️ und empathisch  ⚧
  • Der Alltag läuft an uns vorbei ohne zu wissen, dass es auch Wichtigeres in unserem Leben gibt.
  • Lasst uns die Botschaft Jesu endlich umsetzen: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!
  • Ich wünsche mir uneingeschränkten Respekt für die Entscheidungen des Heiligen Vaters, von Amtsträgern wie von Laien.
  • Seid liebevoll und ehrlich und barmherzig! Und schämt euch des Evangeliums nicht!?
  • Ich wünsche  mir mehr Offenheit/ gelebtes Miteinander  in der buntheit der Menschen, mehr Bodenständigkeit von der Kirche.
  • An die Kurie: Redet nicht so viel, sondern packt die Probleme praktisch an (Diese sind alle bekannt!). An den Klerus: Werdet wirklich mal aufrichtige und demütigen Zeugen Christi. Redet (Predigt) doch mal von Jesus und lasst die eitel-narzistische Selbstdarstellung bleiben. An das Volk Gottes: Glaubt! Hofft! Liebt! Gebt niemals auf. Es lohnt sich! Habt Vertrauen! Jesus hat die Botschaft Gottes ALLEN Menschen geschenk, er hat nichts von Klerikern gesagt. Gottes Segen gilt allen gleichermaßen.
  • Liebe ist mehr als das, was ihr glaubt.
  • Die Kirche darf sich bitte zu einem lebendigen offenen Ort verwandeln mit der Botschaft das ALLE Menschen das göttliche in sich tragen und alles miteinander verbunden ist
  • Das Bedürfnis der Gläubigen zu achten und wertzuschätzen
  • Hört auf zu vertuschen und steht dazu, was Menschen unter G:ttes Namen getan haben und vielleicht noch tun. Wer in der Kirche oder unter ihrem Deckmantel Straftaten begeht, muss sich vor unabhängigen Gerichten verantworten müssen. Kümmert euch um die Opfer.
  • Wir alle sind Glieder an einem Leib und sollen einander dienen.
  • Glaube, Hoffnung, Liebe!
  • Lass Veränderung zu und zwar JETZT.
  • Ich hoffe, dass die Kirche Gemeinschaft stiften kann und die Bibel in den heutigen Alltag übersetzen kann
  • Katholische Kirche, bleib in Bewegung und offen für Neues und Veränderung!
  • Die Kirche muss sich endlich verändern, wenn sie die Welt weiterhin zum Guten verändern will.
  • Konzentrieren auf die Verbreitung des Evangelium und die Nächstenliebe. Menschen so annehmen wie sie sind, denn so hat sie GOTT geschaffen.
  • Die Kirche sollte sich wieder mehr an ihre Entstehung zurückerinnern, durch Überlieferung der Schriftgelehrten???“Back to the roots=Zurück zu den Wurzeln“??
  • Gott liebt jede:n so, wie er:sie ist.
  • Jesus und seine Botschaft (Selipreisungen) sind wichtig, die Kirche ist ein Weg zu ihm, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
  • Meine Botschaft an die Kirche: Ich wünsche mir, dass es keine Grenzen mehr gibt. Kein „Wir hier und die dort“ Kein „Drinnen und draussen“ Wir gehören zusammen – alle! Egal ob Christ, Jude, Moslem, Buddhist, Atheist – wir können es nur zusammen schaffen!
  • Die Kirche vom Papst bis in die Gemeinden hinein sollte ihr Handeln an Jesus orientieren  und sich immer wieder die Frage stellen: „was würde Jesus jetzt tun“?
  • Denn damit würden wir alle durch die Liebe gelenkt und nicht durch die Angst.
  • Ihr seid das Licht! Leuchtet!
  • Konzentrieren auf die Verbreitung des Evangelium und die Nächstenliebe. Menschen so annehmen wie sie sind, denn so hat sie GOTT geschaffen.
  • Jeder Mensch ist ein Ebenbild G:ttes. Lasst unsere Kirche in Vielfalt aufblühen
  • Gleichberechtigung für Frauen auf allen Ebenen
  • Seid Sternsinger:innen: Bringt Freude und Segen und helft anderen.
  • Wo Liebe ist, ist keine Sünde!
  • Schluss mit der Hierarchie! Und ebenso das Konzept „Weihe“ überdenken.
  • Frauen an die Macht! Nehmt Berufung von Frauen ernst und eröffnet ihnen endlich neue Wege!
  • Und: Love is no sin! Die katholische Ehe für alle! ?️‍?
  • Let LOVE rule! Und hebt das unsägliche Zölibat auf. Zufriedene Funktionsträger:innen braucht die Kirche, und zwar nicht nur an der Basis. GOTTES Segen ?
Botschaft an das Volk Gottes 1 - Brief nach Rom

13 Kommentare

  1. Danke für eure Initiative!
    Ich fühle mich bei vielen dieser Anliegen gemeint… Und hoffe, daß sich jemand die Freude macht, das zu lesen…
    In Gottes Namen und bleibt alle behütet! Von Elisabeth

  2. Ich möchte euch für die Initiative und allen Beteiligten danken. Mit euch gemeinsam wird auch meine Bitte in die Kirche getragen. Ich hoffe sehr sie werden gelesen und im Herzen bewegt. Gott segne diesen Brief und begleite ihn.

  3. Ich habe zwar nichts dazu geschrieben, aber von dem Brief bin ich sehr begeistert. Ich hoffe es liest ihn jemand. Der Ruf nach Veränderung ist ja nicht zu übersehen.

  4. Aus dem Küchenfenster sehe ich gerade eine Herde weiße und ein schwarzes Schaf. Die Geschichte im Buch des Lebens ist bekannt. Ja, diesen Brief braucht es. Nun liegt die Verantwortung bei dem Sekretär ob er diesen Brief an den Papst weiterleitet. Dann lieber Franziskus liegt es in deinen Händen ob die Zeit zum lesen da ist; du dich von den Aussagen berühren lässt ( denn hinter jeder Aussage steht ein Mensch mit seiner Lebensgeschichte ) und aus deiner inneren Resonanz eine ehrliche Antwort niederschreibst.

  5. Vielen Dank für Deine/Eure Initiative.
    Ich hoffe und wünsche, dass der angeschriebene Brief in der Unterschriftenmappe des Papstes landet und dass er diesen auch lesen wird und auch eine Antwort geben möge.
    Mit feuchten Augen habe ich diesen Brief gelesen und ich glaube, dass Laien mehr von Glaube und Kirche verstanden haben als die Kleriker selbst von Ihrer Kirche.
    Vielleicht sollten mal die Kardinäle und Bischöfe aus Ihrer vermeindlichen Komfortzone heraustreten und sich auf den Weg zu den Menschen vor Ort machen und sich mit den Nöten und Fragen der Menschen auseinandersetzen. Dies gilt auch für die Bischöfe hier in Deutschland besonders. Es wird nur von oben geregelt und MACHEN muss dann das Fussvolk an der Basis… Sehe das wie dies in mit der Kirchenentwicklung 2030 läuft. Bistumsleitung entscheidet und andere müssen hinnehmen.

    1. Danke lieber Christoph für deinen Beitrag und deine Offenheit. Ich glaube – wie du schreibst – dass Laien genausoviel und genausowenig von Kirche verstehen wie Bischöfe. Wir brauchen eine neue Augenhöhe im Volk Gottes – auch über die eigene Konfession hinaus. Die Zeiten von Rechthabereien und Machthabereien sind vorbei. Viele Grüße

      1. Tobias, ich bin seit fast 40 Jahren ehrenamtlich tätig. Ich bemerke, das leider die Bistumsleitung zu weit weg ist von der Basis, besonders wenn man am Rande eines Bistum ist. Dort wird man wirklich wie das 5. Rad am Wagen behandelt.
        Es verleitet einfach dann auch noch mehr zu resignieren und zu sagen die Bistumsleitung ist weit und Rom ist noch weiter weg. Leider wird mir dies in letzter Zeit oft vermittelt. Man will Ehrenamtliche fördern und mit einbeziehen – leider sehe ich das gerade nicht. Die Wertschätzung des Ehrenamtes fehlt einfach sehr. Stimmt mich auch sehr traurig und nachdenklich. Die Kleriker und Hauptamtlichen wären ohne die vielen Ehrenamtlichen einfach aufgeschmissen.

        1. Lieber Christoph, danke für deinen Beitrag. Ich versuche durch die Arbeit der vielen diözesanen Leute auch auf die andere Seite aufmerksam zu machen: Bistumsleitungen geben auch support. Manchmal aber auch – wie du zurecht bemerkst – an der Realität vorbei. Am besten ist es immer: Mach es konkret. Wenn dir konkret etwas auffällt, dann lass dich zu einer Person durchstellen, die dafür verantwortlich ist und spircht direkt mit dieser. Ich weiß, das ist aufwändig, aber es hilft. Es hilft auch, das anonyme Bild von „die Bistumsleitung“ aufzuweichen
          viele Grüße udn danke für dein Engagment, das wirklich die BASIS ist!

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